Backen mit Kindern 🍪
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In der Weihnachtsbäckerei: Zwischen Mehlstaub und Zuckerschock
„Mama, backen wir Plätzchen?" 🥺
Dieser Satz löst in mir gleichzeitig Freude und leichten Fluchtinstinkt aus.
In meiner Vorstellung stehen wir in Schürzen da, hören Weihnachtsmusik 🎶 und stechen friedlich Sterne aus. Die Realität ähnelt meine Küche nach 10 Minuten eher einer Winterlandschaft nach einem Schneesturm. Mehl. Überall. 🌪️
Teig-Management für Fortgeschrittene
Mit einer Zweijährigen und einer Dreieinhalbjährigen zu backen, ist weniger "Backen" und mehr "Teig-Management".
Die Große (3,5): Sie nimmt ihre Aufgabe sehr ernst. Sie will den Teig exakt 3mm dick ausrollen und wehe, ein Stern verliert eine Zacke. 🧐
Die Kleine (2): Sie ist eher für die "Qualitätskontrolle" zuständig. Das bedeutet, sie versucht, so viel rohen Teig wie möglich zu essen, bevor ich ihn in den Ofen schieben kann. Streusel landen prinzipiell nicht auf dem Keks, sondern auf dem Boden. 😅

Die wahren Erfolge
Aber wisst ihr was? Es sind genau diese Momente, an die wir uns erinnern werden. Nicht daran, ob die Plätzchen perfekt gebräunt waren. Sondern daran, wie wir gelacht haben, als Mama Mehl im Gesicht hatte. 😂
Und mal ehrlich: Nichts ist süßer als ein kleckerndes Kind, das stolz seinen völlig deformierten, aber mit Liebe gemachten "Klopapierrollen-Keks" präsentiert. 💖
Flecken-Garantie: Deshalb nähe ich
Damit die schönen Outfits das Überleben, setze ich auf waschbare, robuste Stoffe. Denn Flecken sind bei uns keine Pannen, sondern Beweise für einen guten Tag und ein volles Kinderleben.
Ich wünsche euch eine entspannte Adventszeit. Und falls die Plätzchen verbrennen: Es gibt ja noch Lebkuchen im Supermarkt. Merkt keiner. 😉